Lying in chains

Da sind zwei Menschen. Deine Menschen.
Deine Menschen sind gute Menschen, loyal, ehrlich, vertrauenswürdig.
Diese Worte wählst du nicht leichtfertig, zu viele bewiesen, dass sie sie nicht wert sind.

Da ist dieser Mensch, die Stärke, die du bewunderst. Der Schutz, den du suchst.
Da ist dieser Mensch, das Licht, das dir leuchtet. Das Vorbild, dem du nacheiferst.
Beide einen dieselben Grundsätze. Beide eint die Liebe, auch zu dir.

Du fühlst dich schwach und suchst die Stärke. Sie erzählt dir eine Geschichte vom Licht, das zum Dunkel wird, von der Stärke, die nachgibt.
Du beginnst dich dunkel zu fühlen und suchst das Licht. Es erzählt dir eine Geschichte von der Stärke, die wankt, von dem leuchtenden Licht, das flackert.

Es will dieselbe Geschichte sein, und doch könnten sie kaum unterschiedlicher sein.

Wo bist du?
Sitzt du zwischen den Stühlen, Schutz und Vorbild nachjagend?
Nein, du liegst schwach und dunkel an Ketten am Grunde deiner selbst.
Suchst nicht einmal mehr Stärke, siehst kein Licht.

Spürst nur den Boden unter dir, wie er sich auflöst. Fühlst die Ketten an deinem Körper, die dich schwer nach unten ziehen, in das Loch, das das, was du für dein Fundament hieltest, nun freigibt.
Du fällst, gezogen von den Ketten deines Vertrauens, deiner Grundwerte, deiner Prinzipien und allem, was du für wahr, richtig und gut erachtet hast.

Dein Leben lang.

Du fällst, an deine Ketten gebunden.

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